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ALPGOLD Sommer 2018

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Hier finden Sie Ausflugsziele, Veranstaltungen, Hotels und Gastronomie im Berchtesgadener Land, Salzburg und Chiemgau. Wanderungen und Touren. Interviwes und Portraits.

Ausflüge mit der

Ausflüge mit der Berchtesgadener Land Bahn Ob Berchtesgadener Land oder die Stadt Salzburg: mit der Berchtesgadener Land Bahn steht einem entspannten Ausflugstag für die ganze Familie nichts mehr im Wege. Lästige Parkplatzsuche, Hektik und Stau lassen Sie einfach hinter sich. Die Fahrt mit der BLB bietet großartige Aussicht auf die Bergwelt Bayerns, entlang an historischen Städten Oberbayerns. Ein malerischer Steilstreckenabschnitt lässt die Fahrt zu etwas Besonderem werden, bei der es für Groß und Klein einiges zu entdecken gibt. Eine Vielzahl der attraktiven Ausflugsziele, die das Berchtesgadener Land zu bieten hat, sind einfach und bequem mit der Bahn und guten Busanbindungen erreichbar. Nutzen Sie dazu die praktischen BLB-Tickets zum Spartarif. Tagesausflug zum Spartarif Das BLB-TagesTicket plus Salzburg ermöglicht es Ihnen, um nur 11,- Euro den ganzen Tag unbeschwert zwischen Salzburg Hauptbahnhof und Berchtesgaden zu pendeln und sogar die eigenen Kinder und Enkelkinder bis 14 Jahre kostenlos mitzunehmen. Mit Bus und Bahn durchs Berchtesgadener Land Mit dem BGL-TagesTicket Bus & Bahn um 12,- Euro, welches neben der BLB auch Busse des RVO inkludiert, können Sie das gesamte Berchtesgadener Land stressfrei erkunden. Gültig auch ab/bis Salzburg. Tipp: Mit dem Ticket erhalten Sie Ermäßigung bei vielen Ausflugszielen im Berchtesgadener Land! Einsteigen in die Bahn, eintauchen in die RupertusTherme Mit dem BLB-ThermenTicket um 22,- Euro haben Erholungssuchende einen entspannten Thermentag in Bad Reichenhall in Aussicht. Es schließt das BLB-TagesTicket plus Salzburg den Bus vom Bahnhof Bad Reichenhall zur Therme und vier Stunden Thermeneintritt in die RupertusTherme ein. Auch ideal als Geschenk geeignet. Weitere Infos unter der Info Hotline +49 180 1231236 oder unter www.blb.info 18

HISTORIE Hauptbahnhof Berchtesgaden Geschichte und Entwicklung Durch die Industrialisierung Mitte des 19. Jahrhunderts wurde ein neues und effizienteres Verkehrsmittel notwendig, um Personen und Waren schneller in den Süden von Bayern befördern zu können. Dies fand vor allem Anklang bei den bayerischen Berg-, Hütten- und Salzwerken. Seit dem 25. Oktober 1888 besteht die Anbindung von Berchtesgaden an das deutsche Eisenbahnnetz, von 1908 bis 1938 grenzüberschreitend die grün lackierten Fahrzeuge der Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen bis Salzburg und die rot lackierten Wagen der Salzburger Eisenbahn- und Tramwaygesellschaft. Die Bahnhofsanlage Berchtesgaden entstand neben der Saline Frauenreuth. Der Bahnhof selbst besaß damals drei Gleise, sowohl mit Bahnsteig als auch Ladegleisen. Zusätzlich wurde noch ein Lokschuppen und ein dreistöckiges Empfangsgebäude gebaut. Dennoch war die Gemeinde Berchtesgaden mit dem Bahnhof nicht zufrieden, da zu wenig Kapazitäten vorhanden waren, um Reisende und Sonderzüge aus Nord- und Mitteldeutschen Städten zu empfangen. Mitte der 1920er Jahre wurden deshalb Pläne für eine Erweiterung der Bahnhofsanlage geschmiedet. Eine weitere Verkehrauslastung erfolgte durch zahlreiche Staatsbesuche des Berghofs und der „Kleinen Reichskanzlei“ nahe Berchtesgaden durch das nationalsozialistische Regime. Ein repräsentativerer Hauptbahnhof in Berchtesgaden wurde erforderlich. Hierfür wurde die Saline Freuenreuth aufgekauft und 1931 abgerissen. An der Stelle des heutigen Bahnhofsgebäudes befand sich zu damaliger Zeit das „Hotel Bahnhof“, welches 1890 gebaut und 1937 aufgrund der Neugestaltung des Bahnhofsareals abgerissen wurde. 1938 wurde mit den Bauarbeiten am neuen Bahnhof begonnen. Das neue Gebäude wurde in einer Mischung aus Neoklassizismus und Heimatstil - einer für die Zeit des Nationalsozialismus typischen Architektur – errichtet. Am 1. Februar 1940 erfolgte die Inbetriebnahme. Mit dem Bahnhofsgebäude wurde zeitgleich ein neues Postamt verbunden, zusätzlich erfolgte eine Erweiterung des Bahnhofs auf fünf Bahnsteiggleise. Am 2. Oktober 1938 wurde der Betrieb der Lokalbahn nach Salzburg aufgrund des Baus einer zweigleisigen Hauptbahn und dem Ausbau der Straßenverbindung eingestellt. 1939 wurde zunächst mit dem Tunnel der geplanten Hauptbahn südlich des Hauptbahnhofes begonnen. Dieser existiert bis heute, durch den Zweiten Weltkrieg und seiner Folgen kam es nicht zur Fertigstellung der Verbindung. Die großen Freskenmalereien, welche sich an der Ostund Westseite im Innern der Bahnhofshalle befinden, wurden 1940 sowie 1951 von Maria Harrich geschaffen. Das Empfangsgebäude, welches unter Denkmalschutz steht, wurde 2015 durch einen privaten Investor umgebaut und saniert. Berchtesgaden ist übrigens die kleinste Gemeinde in Deutschland mit einem Hauptbahnhof. 19

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