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ALPGOLD | Herbst 2021

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In unsere neuen ALPGOLD Herbstausgabe 2021 finden Sie alles was Sie für Ihren Urlaub im Berchtesgadener Land, Berchtesgaden, Chiemgau, Salzburg und Salzburg Land brauche. Tolle Ausflugsziel und die schönsten Hotels. Thermen und vieles mehr. Planen Sie schon jetzt ihren Urlaub oder informieren Sie sich was es alles zu entdecken gibt. Spannende Reportagen und gute Restaurants alles in einem Heft vereint. Viel Spaß beim Lesen und in Ihrem Urlaub!

Am Logenplatz über dem

Am Logenplatz über dem Berchtesgadener Land

Einzigartiger Aussichtsplatz vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang. Vor fast 120 Jahren haben die damaligen Würdenträger der DAV Sektion Berchtesgaden die einzigartige Lage am Untersberg und sein Potential als Tourenberg erkannt und entsprachen mit dem Bau des ersten Stöhrhauses, dem Wunsch vieler Einheimischer und Touristen. Möglich war der Bau durch die großzügige finanzielle Unterstützung durch Kommerzienrat Paul Rudolf Eduard Stöhr, dem das Haus auch seinen Namen verdankt. Sind die Bergwege im Bereich um den Königssee in den Sommermonaten stark überlaufen, so findet man am Untersberg noch ruhige Fleckchen und einsame Touren. Das erste Unterkunftshaus am Untersberg war komplett aus Stein gebaut und erhielt erst nach dem ersten Winter seinen heute so typischen Schindelmantel auf den Wetterseiten. Um dem wachsenden Besucherstrom und den stetig wachsenden Ansprüchen der Besucher gerecht zu werden, wurde das Stöhrhaus in den folgenden Jahren und Jahrzehnten, mehrmals erweitert und umgebaut. Doch Anfang der 2000er Jahre stellte sich heraus, dass es mit nur „umbauen“ nun nicht mehr getan ist, dazu kamen die hohen Auflagen durch die Behörden, besonders im Bereich Brandschutz. So entschied sich die Sektion Berchtesgaden nach mehreren verschiedenen Planungen für den Abriss eines Teils der Hütte und einem Neubau. Bereits in den letzten Jahren wurde eine neue Kläranlage und größere Wassertanks angeschafft, denn Quellen hat das Stöhrhaus leider keine. Alles Wasser das aus der Leitung kommt muss aufwändig aufbereitet werden. Nach intensiver und arbeitsreicher Vorplanung endete die Hüttensaison 2018 am Stöhrhaus bereits am 3. September und der Abriss konnte beginnen, ein Teil der alten Bausubstanz, unter anderem die alte Gaststube blieb erhalten. Fast nach Plan konnte der Neubau bis zum Wintereinbruch Ende November noch „winterfest“ gemacht werden. Die neue Hütte wurde in Ständerbauweise errichtet, was den Aufbau beschleunigte, aber bei einer Baustelle in dieser exponierten Lage von allen Beteiligten, Hüttenwirten, Baufirmen und der Sektion größte Präzision, gute Zusammenarbeit und viel Organisationstalent verlangte. Während der gesamten Bauzeit wurde das gesamte Bauteam von den Hüttenwirten Walli und Hans Gschoßmann, zum Teil unter erschwerten Bedingungen, bestens versorgt. Der „Jahrhundertwinter 2018/2019“ verwandelte die Hütte in einen Eispalast. Doch bereits im März wurden die 13

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