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ALPGOLD | WINTER 2014/15

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Magazin für ihren Urlaub im Berchtesgadener Land und Salzburg. Ausflugsziele, Events und Wintersport. Viele tolle Themen. Mode, Trends und Accessoires. Fit und Gesund, Kulinarik und Historie.

MODE Die Geschichte des

MODE Die Geschichte des Dirndls Es ist ein Muss im Kleiderschrank, zumindest in den südlichen Teilen Deutschlands und in Österreich. Aber seine Popularität reicht weit über diese Grenzen hinaus und auf dem größten Volksfest der Welt, sieht man es in den verschiedensten und tollsten Variationen – kurz, lang, pompös, schlicht, aufreizend, züchtig, bunt, schwarz und und und Die Rede ist vom Dirndl. Ähnlich wie die Jeans, hat sich dieses Kleidungsstück, von der Arbeiterkleidung zum alltagstauglichen Kleid für jeden Anlass entwickelt. Ein Dirndl heißt’s, ziert jede Frau. Egal welche Figur, ein Dirndl schmeichelt einer jeden und unterstreicht Vorzüge, so wie es kleine Nachteile kaschiert. Jede Frau fühlt sich in einem Dirndl schöner, attraktiver und vor allem, weiblicher! Taillen werden zu Wespentaillen, Dekolletés verlockender. Ein Kleid, das aber ursprünglich gar nicht als solches gedacht war. Das Dirndl war die Arbeitskleidung junger Mägde, die auf Bauernhöfen ihren Dienst getan haben. Praktisch, aus groben Stoffe und wenig ansprechend. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Kleid als solches hinter der Arbeitstracht entdeckt. Damals war es üblich, dass die wohlhabende Stadtbevölkerung ihren Sommerurlaub auf dem Land verbrachte, die sogenannte Sommerfrische. Und da kamen wohl die Damen dieser Zeit auf den Geschmack. Es mag wohl auch daran gelegen haben, dass trotz der Einfachheit der Stoffe und der Schnitte, ein gewisser Reiz ausging von den Mägden, wenn sie derart gekleidet ihrer Arbeit nachgingen. Nach und nach setzt sich das Dirndl in der Oberschicht als Kleid durch. Und die Schnitte werden raffinierter, lasziver und ausladender. Auch die Stoffe veränderten sich, hin zu edleren Materialien, wie feinem Leinen und feinen Baumwollstoffen. Wer es sich leisten konnte griff auch gerne mal zur Seide. Das Dirndl, als alpenländische Tracht, wie wir es auch heute noch verstehen, war geboren. Der erste Weltkrieg und die darauffolgende Armut verliehen kurioser Weise dem Dirndl einen noch größeren Aufschwung. Selbst aufwendiger gearbeitet Stücke, waren immer noch weitaus günstiger, als die Damenkleider, die zu dieser Zeit in Mode waren. Während des 20. Jahrhunderts erlebte das Dirndl viele Auf und Ab’s. Der 2. Weltkrieg hinterließ bei vielen in Zusammenhang mit Dirndl einen schalen Nachgeschmack. Lange aber hielt sich dieser nicht und das Dirndl erlebt besonders in den letzten Jahren einen noch nie dagewesenen Modeaufschwung. 42

Kulinarik www.mothwurf.com Der Ursprung von Mothwurf in der Tracht ist nicht zu verleugnen. Doch tritt dieser Ursprung nicht als sich wiederholendes Zitat in Erscheinung, sondern als Ausgangspunkt für unverwechselbare, immer neue Ausflüge in die Mode der Zeit und in die verschiedensten Kulturen der Welt. 43

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