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ALPGOLD | HERBST 2017

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Almen und Berghütten im

Almen und Berghütten im Berchtesgadener Land und dem Pongau Die Berchtesgadener Alpen sowie die Hohen Tauern sind seit Jahrhunderten geprägt von den aktiv bewirtschafteten und landwirtschaftlich genutzten Almen der Bergbauern. Erschlossen durch Wanderwege und Mountainbike-Touren, haben sich die meisten Almen zu beliebten Ausflugszielen entwickelt. Die beweideten Flächen im Gebirge liegen dabei außerhalb der bergbäuerlichen Dauersiedlung und sind aufgrund von den topographischen Bedingungen der Hochlagen und den Wetterverhältnissen nur circa 100 Tage im Sommer bewirtschaftet. Eng mit dem Bauerhof im Tal verbunden, stellen die Almen während dem Sommer eine wichtige Weidefläche für das Vieh dar. Je nach Höhenstufen werden die Almen dabei in Nieder-, Mittel- oder Höhenleger eingeteilt. Der Kaser, der überwiegend aus Materialien der Umgebung gebaut wurde, dient der Sennerin oder dem Senner als Wohn- und Schlafstätte. Sie kümmern sich während dem Sommer um das Vieh und verarbeiten die Milch vor Ort zu Käse und Butter. Eine Bewirtung gibt es nur während der Auftriebszeit und auch nur 12

AUSFLUGSZIEL mit den eigens hergestellten Produkten, wie Milch, Butter, Käse oder Speck. Da der Almsommer durchschnittlich bis Anfang Oktober dauert, müssen mit Ende August die ersten Vorbereitungen für den Almabtrieb getroffen werden. Denn wenn Almleute und Vieh wieder alle gesund und vollzählig nachhause kommen und den Tieren auf der Alm kein „Unreim“ (Reim = Glück, Unreim demnach Unglück) geschehen ist, dann werden diese beim Abtrieb mit aufwendigem Kopfschmuck, den sogenannten „Fuikln“, aufgekranzt (geschmückt). Nachdem auf den meisten Almen sehr viele Tiere weiden, ist das keine Selbstverständlichkeit. Bis zu 60 Arbeitsstunden dauert die aufwendige Anfertigung eines einzigen „Fuikl“. Eine Besonderheit stellt der Almabtrieb der Saletalm und der Fischunkelalm am Königssee dar. Da die Almen auf dem Landweg nur sehr schwer zu erreichen wären, wird das Almvieh auf den sogenannten Landauern, großen Transportschiffen, über den Königssee zum Nordufer transportiert. Ab jetzt wird es ruhig in den Bergen. Das Läuten der Kuhglocken wird von Tag zu Tag weniger, nachdem immer mehr Tiere ins Tal zurückkehren. Der Herbst zählt wohl zu den schönsten Wanderzeiten im Jahr. Die klare Bergluft und eine scheinbar endlose Fernsicht laden ein, das einzigartige Bergpanorama der Hohen Tauern und der Berchtesgadener Alpen zu bestaunen. Die Farbenpracht der Wälder, der erste Schnee auf den Gipfeln und die besonders klare Luft üben einen einzigartigen Reiz aus. 13

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